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RoHSRoHS

RoHS

Die RoHS-Richtlinie (Restriction of certain Hazardous Substances) der Europäischen Union (EU) regelt die Beschränkung der Verwendung gefährlicher Stoffe. Sie verbietet nach dem Juli 2006 die Verwendung bestimmter Stoffe in elektrischen und elektronischen Geräten. Es geht um das Verbot der Verwendung des in Umlaufbringens von Blei, Quecksilber, Cadmium, sechswertigem Chrom und bromhaltigem Flammschutzmitteln und polybrombierten Diphenylether in elektrischen und elektronischen Geräten. 
SR produziert im EU Raum Einbaumonitore und Industrierechner, deshalb sind diese Richtlinien für SR maßgebend: Laut Artikel 2 Absatz 1 ist die Gerätekategorie,die SR produziert, ausgeschlossen. Zitat : "Unbeschadet des Artikel 6 gilt diese Richtlinie für Elektro- und Elektronikgeräte, die unter die in Anhang IA der Richtlinie 2002/96/EG bzw. 2011/65/EU (über Elektro- und Elektronik-Altgeräte) aufgeführten Kategorien 1,2,3,4,5,6,7 und 10 fallen, sowie für elektrische Glühlampen und Leuchten in Haushalten. " Die Kategorie 9 "Überwachungs- und Kontrollinstrumente " dazu gehören unter anderem "sonstige Überwachungs und Kontrollinstrumente von Industrieanlagen (z.B. in Bedienpulten)" ist definitiv aus der RoHS-Verordung ausgeschlossen , also für SR nicht anwendbar. 
SR wird jedoch soweit es möglich ist ab 1. Juli 2006 RoHS konform liefern. Für CRT-Monitore ist dies ohnehin nicht machbar, weil die Röhre Blei zur Abschirmung enthält. Laut Anhang des Gesetzes gibt es für CRTs und elektronische Bauteile sowie Leuchtstoffröhren eine Ausnahmeregelung, also dürfen diese Geräte weiter geliefert werden. Ferner werden alle Mechanikteile der Gehäuse bereits nach den gültigen Richtlinien gefertigt.